Irish Wolfhound Artus

 

 

 

 

Es kam eine für mich weniger schöne Zeit: ich wude arbeitslos, schrieb täglich Bewerbungen, aber es kamen nur Absagen. Mit fast 50 Jahren wird man von niemandem mehr eingestellt. Nach zwei Jahren erfolglosen Bewerbens stellten sich bei mir starke Depressionen ein. Ich mußte raus aus diesem Loch. Ich mußte es lernen zu akzeptieren, keine Arbeit mehr zu finden, so hart es auch war. Aber wie? Die Löcher, in die ich fiel, wurden immer tiefer. Irgendwann raffte ich mich auf und sagte zu Edwin „Jetzt habe ich Zeit und erfülle mir den langgehegten Wunsch – einen Irish Wolfhound.“

Gesagt – getan. Die Suche ging los. Zunächst suchte ich über’s Internet in Tierheimen. Ich fand einen zu vermittelnden IW-Mischling namens Skip. Aber Skip bekam ich nicht, weil er Katzen jagte. Ich wußte damals nichts von IW’s in Not und suchte deshalb im Internet nach Züchtern. Drei Züchter hatten gerade einen Wurf – aber keinen weißen Wolf (ich wollte, wenn schon vom Züchter, dann unbedingt einen weißen Wolfhound). Auf einer weiteren Suche, ein paar Tage später, fand ich die Website von Koppa’s Hof . Da waren doch tatsächlich im Wurf zwei weiße Welpen. Gut, ich war spät dran, ein paar Welpen, 12 Wochen alt, waren schon vermittelt. Von Justingen (ca. 30 km von Ulm) nach Halle / Saale war es nicht gerade der kürzeste Weg, aber wir wollten sowieso in Halle Freunde besuchen und meldeten uns bei Sonja Koppa an.


 

 

 


Impressum